Appenzell Ausserrhoden, sein IT-Dienstleister und das eGovernment

Fünf Jahre nach der Einführung des Gesetzes über eGovernment und Informatik will es der Kantonsrat von Appenzell Ausserrhoden einer Teilrevision unterziehen. Bekanntlich war es vor rund einem Jahr in die Vernehmlassung geschickt worden. Nun kommt das Geschäft am Montag in den Kantonsrat. Laut dem Entwurf des Regierungsrates sieht das künftige Gesetz die Schaffung einer Koordinationsstelle eGovernment in der kantonalen Verwaltung vor.
 
Ausserdem soll die Informatikstrategie-Kommission (ISK) von 13 auf neun Mitglieder reduziert werden. Zudem sollen nun die Strukturen beim Kantons-eigenen IT-Dienstleister AR Informatik (ARI) angepasst werden, die mehrfach Diskussionen ausgelöst hatten.
 
ARI hatte dem zur Revision anstehenden Gesetz bereits vorgespurt. Es geht um die Verkleinerung des Verwaltungsrat von neun auf fünf Mitglieder. Deren Entschädigung soll künftig Sache der Generalversammlung sein. Und weil ARI nicht mit einem kommerziellen Dienstleister zu vergleichen sei, soll dessen Preisgestaltung künftig durch die kantonale Finanzkontrolle überprüft werden. (vri)