ETHZ erhält von EU 6,5 Millionen Franken für Quantenprojekte

Mit dem Forschungsprogramm "Quantum Flagship" will sich Europa einen Spitzenplatz in Sachen Quantentechnologie sichern und diese in marktfähige Produkte umsetzen. Die EU beabsichtigt darum in den kommenden zehn Jahren rund eine Milliarde Euro in entsprechende Projekte zu investieren. Nun wurde für Projekte der ETH Zürich bereits eine vergleichsweise kleine Tranche von 6,5 Millionen Franken gesprochen, wie die Hochschule mitteilt.
 
Für die erste dreijährige Phase von "Quantum Flagship" wurden europaweit insgesamt 140 verschiedene Projektvorschläge eingereicht. Unter den 20 erfolgreichen Eingaben finden sich sechs Projekte an denen Forschende der ETH Zürich beteiligt sind. Sie stammen aus den Bereichen Quantencomputing, Quantensimulationen und Quantensensorik.
 
Es handelt sich um Projekte der ETH-Forscher Christian Degen vom Laboratorium für Festkörperphysik, Jérôme Faist und Jonathan Home vom Institut für Quantenelektronik, Sebastian Kozerke vom Institut für Biomedizinische Technik, Matthias Troyer vom Institut für Theoretische Physik sowie Andreas Wallraff vom Laboratorium für Festkörperphysik.
 
An der ETH Zürich arbeitet derzeit ein Netzwerk von 18 Forschungsgruppen über verschiedene Departemente hinweg an Quantentechnologie. (ts)