FIFA: Hacker-Angriff beunruhigt Präsident Infantino

FIFA-Präsident Gianni Infantino bereitet sich darauf vor, dass Hacker private Informationen von ihm publizieren werden. Dies schreibt die 'New York Times'. "Mein Job beinhaltet Diskussion, Dokumente auszutauschen, Entwürfe, Ideen, was auch immer, zu vielen, vielen, vielen, vielen Themen", sagte Infantino der Nachrichtenagentur 'AP'.
 
Der Welt-Fussballverband hat bestätigt, man sei Ziel einer Hacker-Attacke geworden, berichtet die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung'. Was genau geschah und wie gross das Schadensausmass ist, sagte die FIFA nicht. Man sei aber "besorgt", dass Informationen illegal beschafft worden seien.
 
Die internen Informationen sollen aus E-Mails stammen und Medien zugespielt worden sein, welche wiederum die FIFA befragten. "Die Fragen, die uns gestellt wurden, haben wir beantwortet", sagte Infantino der Presse.
 
Vor einigen Wochen hatten bereits das FBI und das US-Justizministerium sieben Agenten des russischen Militärgeheimdiensts GRU angeklagt, weil sie Hackerangriffe auf Organisationen des Weltsports ausführten beziehungsweise versucht haben sollen. Dazu gehören neben der FIFA auch der Internationale Sportgerichtshof Cas oder Welt-Antidoping-Agentur Wada. (mag)