Grossbank investiert in nigelnagelneue Mainframes

Mit einem Mainframe kann man besser digitalisieren als mit einem PC, sagt ein Spötter. Diese "Erkenntnis" teilt auch Caixa, eine der grössten Banken Brasiliens und Lateinamerikas.
 
Dank einer Medienmitteilung wurde nämlich nämlich bekannt, dass Caixa sich für IBM Z-Mainframe-Computer als Basis der neuen Technologieinfrastruktur der Bank entschieden hat.
 
Der Entscheid, sechs Z14-Maschinen bei IBM zu ordern, wird vom Hersteller mit der stark gewachsenen Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen bei Caixa begründet. Als Beispiele genannt werden Self-Service-Transaktionen und der Online-Kauf von Lottoscheinen.
 
Das aktuelle Transaktionsvolumen ist ordentlich: Im Vormonat habe die Caixa-IT den Rekordwert von 2,8 Milliarden verschlüsselten Transaktionen an einem Tag verarbeitet. Ein weiterer Rekord seien die rund 23 Millionen Transaktionen im Online-Banking.
 
Und laut IBM seien ihre Rechner zu noch mehr fähig. Darum kaufe Mainframes, liebe Bank, so die implizite Botschaft. Aber auch die Einhaltung der DSGVO und die Digitalisierungsstrategie hätten den Entscheid motiviert, steht in der Mitteilung.
 
Der Entscheid widerspricht dem Image von Mainframes und einer kleinen Umfrage, dass viele IT-Entscheider ihre Mainframes lieber gestern als heute losgeworden wären. (mag)