Digitales Grundbuch einen Schritt weiter

Auf den ersten Januar 2019 hin tritt Artikel 949d des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) in Kraft. Dies hat der Bundesrat entschieden. Das bedeutet im Klartext, dass Kantone, welche ein digitales Grundbuch führen, bestimmte Aufgaben an Private übertragen können.
 
Dabei geht es konkret darum, dass Private den Zugriff auf Daten des Grundbuchs im Abrufverfahren managen dürfen. Zudem den öffentlichen Zugang zu den ohne Interessennachweis einsehbaren Daten des Hauptbuchs und drittens die Abwicklung des elektronischen Geschäftsverkehrs mit dem Grundbuchamt übernehmen können.
 
Vertragspartner interessierter Privater ist das Bundesamt für Justiz.
 
"Bundesrat schafft Klarheit", tweetete der Dachverband ICTswitzerland und nennt die Erlaubnis von Private-Public-Partnerschaften "pro E-Government". Beim digitalen Grundbuch gab (und gibt) es daneben unterschiedliche Meinungen zur AHV-Nummer als Identifikator für Logins auch fürs Grundbuch. (mag)