Wisekey lanciert ein Smartphone mit Extras (Blockchain…)

Der börsenkotierte Genfer Unternehmen Wiskey wirft bereits wieder ein Produkt auf den Markt. Diesmal ist es ein Mobiltelefon namens WISePhone.
 
Laut der Mitteilung sei es ein Blockchain-Smartphone, dessen Komponenten vollständig mit Wisekey-Lösungen gesichert seien.
 
Wisekey ist damit auch Fernmeldedienst-Anbieter geworden, nämlich für die Übermittlung von verschlüsselter Sprachkommunikation via Internet mit TLS-Protokoll (Transport Layer Security) und SRTP (Secure Real-Time Transport Protocol). Man habe eigene End-to-End-Verschlüsselungs-Features im Einsatz, so die Mitteilung.
 
Man soll aber mit dem Android-Phone nicht nur verschlüsselt telefonieren können, sondern die Firma hat im Gerät eigene Hardware- und Softwaretechnologien integriert. Dazu gehört eine Wisecoin Cryptocurrency-Technologie, die man bei einer Tochter selbst entwickelt hat und nun auf seinem Telefon einsetzen will.
 
Dazu kündigt Wisekey ein eigenes, natives Wallet an. Es umfasse ein spezifisches Hardware Security Module, SuisseID und Datenspeicherung in einer eigenen Schweizer Cloud. Dieses kommt aber erst dann zum Einsatz, wenn die Finanzmarktaufsicht Finma der Wisekey-Tochter die Genehmigung erteilt, ein eigenes Security-Token-Offering (STO) zu launchen.
 
Wisecoin wiederum ist das Herzstück der Blockchain-Strategie von Wisekey und soll dem Unternehmen im IoT-Sektor Umsätze bringen.
 
Mit dem Smartphone glauben die Genfer, ein weiteres Puzzleteil zu launchen, das in ihr Portfolio von Security-Lösungen vom Halbleiter-Chip bis zum hauseigenen Root of Trust passt. Ob es gelingt, das Set an Produkten und Anwendungen zu kommerzialisieren, ist offen, die Aktien sind seit einem Jahr im mehr oder minder kontinuierlichen Sinkflug begriffen. (mag)