250'000 Franken Prämie für E-Voting-Hack?

Der von Bund und Kantonen geplante staatliche Hackertest für E-Voting soll im ersten Quartal des nächsten Jahres durchgeführt werden und Preisgeld auszahlen. Wie die 'NZZ am Sonntag' unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen berichtet, sollen der Bundeskanzlei für die Durchführung und Entschädigungen eine Viertelmillion Franken zur Verfügung stehen.
 
Die Bundeskanzlei machte dazu keine Angaben. Beim Test sollen IT-Spezialisten aus der ganzen Welt eines der beiden in der Schweiz zugelassenen Systeme für die elektronische Stimmabgabe angreifen, manipulieren oder hacken. Es handelt sich um das E-Voting-System der Schweizerischen Post und der Test dauere vier Wochen, sagte der Sprecher weiter. Interessierte können sich bereits jetzt online bei der Post anmelden, wurde kürzlich bekannt. "Es sollen möglichst viele Hacker aus der ganzen Welt teilnehmen", wird ein Sprecher der Bundeskanzlei zitiert. "Deshalb muss der Test attraktiv sein."
 
Bund und Kantone prüften zurzeit, ob sie in diesem Rahmen Entschädigungen zahlen könnten. Die Schweiz will mit dem Hacker-Wettbewerb die E-Voting-Systeme sicherer machen. (sda/mag)