Avaloq gründet einen Venture Fonds

Avaloq Ventures heisst eine neue Tochtergesellschaft des Banken-Software-Herstellers Avaloq. Dies teilt das Unternehmen mit.
 
Avaloq Ventures soll Fintech-Partnern der Mutterfirma die Finanzierung erleichtern und sie begleiten. Als konkretes Beispiel einer Kooperation nennen die Zürcher, dass ein Fintech seine Lösung auf der Software-Exchange-Plattform von Avaloq anbieten könne.
 
Heute seien 90 Fintech-Lösungen von Drittanbietern auf dem Marktplatz von Avaloq verfügbar, und es sollen mehr und erfolgreichere Fintech-Produkte werden. Vor allem aber soll sich mit Geld von Banken, Vermögensverwaltern und etablierten Fintech-Unternehmen auch das Innovationstempo im Ökosystem erhöhen.
 
Zudem sollen potenzielle Akquisitionen für Avaloq – ein erklärtes Ziel vor dem IPO – über den Venture Fonds identifiziert werden. Man hat dabei Erfahrungen gesammelt, die man einbringen könne, so die Mitteilung. Gemeint ist insbesondere die Zehn-Prozent-Beteiligung an Metaco, einem Lausanner Blockchain- und Kryptowährungs-Startup.
 
Hauptsitz von Avaloq Ventures ist Zürich und als Chef fungiert Minho Roth, ein Unternehmer in den Bereichen alternative Anlagen und Fintech. Er hat laut Avaloq "umfassende Erfahrung in der Finanzierung von Startups". Verwaltungsratspräsident wird Francisco Fernandez, Gründer von Avaloq und Group Chairman. (mag)