Animojis von Apple entstanden mit Hilfe aus Zürich

Die "TrueDepth"-Kamera auf der Vorderseite der neuen iPhone-X-Modelle kann die Gesichts-Eigenschaften eines Nutzers anhand der Aufzeichnung eines 3D-Modells auf verschiedene Emoji-Charaktere projizieren. Das geschieht mit einer "Animoji" genannten Technologie. Anhand von kürzlich veröffentlichten Apple-Patenten ist nun klar, dass auch Schweizer an dieser technischen Entwicklung beteiligt gewesen sind.

Wie 'macprime' heute schreibt, sind unter den Erfindern im Patent bezüglich "Emojicon Puppetting" vier Personen genannt, die ursprünglich vom 2012 gegründeten Zürcher Motion-Capture-Startup FaceShift kommen, das 2015 von Apple übernommen worden ist.
 
Laut dem Bericht sind die Software-Entwickler Thibaut Weise und Brian Amberg gemeint, einst CEO und CTO sowie Mitbegründer von FaceShift. Ausserdem sind die beiden Designer Guillaume Barlier und Nico Scapel genannt, ehemals Senior Technical Directo respektive Creative Director von FaceShift.

Schon als Apple 2015 den Zukauf des EPFL-Spinn-Off bestätigte, wurde darauf verwiesen, dass die Faceshift-Software Gesichtsbewegungen mittels Videoaufnahmen erkennen und aufgrund dieser Daten die Gesichter von 3D-Charakteren animieren kann. Das revolutionäre an Faceshift ist, dass für den Einsatz ein normaler PC ausreicht. Teure Studios oder Spezialkameras sind überflüssig. (vri)