Rust: Was die Community von der Programmiersprache hält

"Rust" gehört zu den beliebtesten Programmsprachen. Damit dies so bleibt, haben die Zuständigen eine Umfrage in der Community gemacht und nun die Resultate publiziert.
 
Die Basis der Umfrage bilden Antworten von 5991 Teilnehmern aus allen Herren Ländern. Diese haben Auskunft über verschiedenste Aspekte ihrer Rust-Nutzung gegeben.
 
Einige Aussagen: 80 Prozent der Rust-Entwickler tun dies auf Linux. Die Windows-Nutzung ist gewachsen, von 31 auf 34 Prozent.
 
Dabei ist Programmieren mit Rust keine Freizeitbeschäftigung (mehr): Rust setzte sich am Arbeitsplatz langsam aber sicher durch: Der Anteil von Entwicklern, die sich Vollzeit mit Rust beschäftigen ist von 4,4 Prozent 2017 auf 8,9 Prozent gestiegen. Und 21,2 Prozent sind immerhin Teilzeit mit Rust ausgelastet (Vorjahr: 16,6 Prozent). "Insgesamt stieg die kommerzielle Nutzung von Rust von 21 Prozent auf etwas über 30 Prozent der Rust-Nutzer", so die Bilanz.
 
Parallel dazu werden Rust-Projekte auch immer grösser und die Investitionen steigen. "Mittlere bis grosse Investitionen in Rust (insgesamt über 10'000 beziehungsweise 100'000 Codezeilen) stiegen von 8,9 Prozent im Jahr 2016 auf 16 Prozent im Jahr 2017 auf 23 Prozent in diesem Jahr."
 
Die generelle Zufriedenheit widerspiegelt sich in anderen Aussagen: So können rund ein Viertel der Rust-Entwickler auf zwei Jahre Erfahrung zurückgreifen und nur 8,1 Prozent Umfrageteilnehmer haben die Entwicklung mit Rust aufgegeben.
 
Weitere Erkenntnisse – wie Entwickler ihren Einarbeitungsaufwand einschätzen, welche Programmier-Editoren sie einsetzen und wie sie das Klima in der Community empfinden – sind in einem Blog-Post zugänglich. Ankündigungen, wie man mit den beanstandeten Punkten umgehen will, sind aber keine zu finden. (mag)