Zürcher OIZ sucht zahlreiche neue IT-Dienstleister

Ziemlich detailliert und umfangreich hat die Organisation und Informatik der Stadt Zürich (OIZ) in 51 Losen IT-Dienstleistungen ausgeschrieben. Welche Kosten für die Ausschreibung eingeplant sind, sagt das OIZ während der laufenden Verfahren verständlicherweise nicht.
 
"Sowohl aus fachtechnischen Überlegungen als auch unter Berücksichtigung der eigenen Ressourcensituation macht es für die Stadt Zürich Sinn, fallweise auf externe Unterstützung zurückzugreifen", begründet OIZ-Sprecher Martin Otzenberger die Ausschreibung. Damit werden "Dienstleistungsfirmen bestimmt, welche für einen definierten Zeitraum zu Standardlieferantinnen von IT-Dienstleistungen für die Stadtverwaltung Zürich erklärt werden", schiebt er nach. Vergeben werden sollen die Aufträge für vier Jahre, wobei sie dann jeweils um ein Jahr für noch einmal vier Jahre verlängert werden können.
 
Konkret sucht das OIZ im ersten Los Personalvermittler mit für die Stadt geeigneten IT-Experten. In den folgenden 50 Losen geht es dann um IT-Fachfirmen, wie der Sprecher erklärt, "welche die Stadt Zürich zum jeweiligen Zeitpunkt mit Personal, welches die Anforderungen gemäss jeweiliger Losbeschreibung erfüllt, unterstützen kann".
 
Abgefragt wird dazu eine breite Palette an Qualifikationen, die, um nur einige zu nennen, IT-Netzwerk- und Datacenter-Ingenieure genauso umfassen wie diverse Microsoft- und SAP-Spezialisten oder auch SAN-, NAS-, Backup- und Security-Experten.
 
Laut Otzenberger erneuere diese Ausschreibung eine entsprechende aus dem Jahre 2010. Er bestätigt auch, dass sie schon Anfang 2016 mit dem Aufbau eines Pools von Externen ergänzt worden ist, die früher noch nicht adressierte Profile mitbrachten. (vri)