Google sagt "Allo" leise "Adieu" und wettet auf "Messages"

Schlechte Nachrichten für Anwender des Messenger-Dienstes Allo: Im März 2019 wird er abgestellt. Google wolle sich ganz auf den Dienst "Messages" konzentrieren, heisst es in einem Blogbeitrag. Überraschend kommt der Schritt nicht, bereits seit April "pausiert" Google die Entwicklung von Allo.
 
Die App für den erst im September 2016 lancierten Dienst soll rund 50 Millionen Mal installiert worden sein. Zum Vergleich: Anfang 2016 hatte Whatsapp nach eigenen Angaben bereits über eine Milliarde Nutzer.
 
Bestehende Allo-User sollen ihre Konversationen in den "Messages"-Dienst exportieren können, verspricht Google. Dieser wird laut dem Tech-Konzern mittlerweile von 175 Millionen Menschen monatlich genutzt.
 
"Anfang dieses Jahres haben wir die Investitionen in Allo gestoppt und einige der beliebtesten Funktionen – wie Smart Reply, GIFs und Desktop-Support – in Messages integriert. Angesichts der anhaltenden Dynamik von Messages haben wir beschlossen, die Unterstützung von Allo einzustellen, um uns auf Messages zu konzentrieren", so Google VP of Consumer Communications Products, Matt Klainer, im Blogpost. (ts)