EU will mit viel Geld europäische Mikroelektronik-Industrie fördern

Im Wettbewerb mit Ländern wie China und den USA darf allein Deutschland die Entwicklung von Chips und Sensoren mit bis zu 820 Millionen Euro fördern. Dies hat die EU-Kommission entschieden.
 
Die Brüsseler Behörde genehmigte einen gemeinsamen Antrag von Italien, Frankreich, Grossbritannien und Deutschland sowie von 29 Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Dieser beinhaltete insgesamt eine Förderung im Bereich Mikrotechnik mit insgesamt 1,75 Milliarden Euro. Dadurch sollen weitere 6 Milliarden Euro an privaten Investitionen mobilisiert werden.
 
"Durch Innovation im Bereich Mikroelektronik kann Europa insgesamt einen Innovationsschub erfahren", begründete die für Wettbewerb zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager die Förderbewilligung.
 
Die Gelder sollen vor allem Forschung und Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge sowie des Internets der Dinge voranbringen. Die Beteiligten arbeiten gemeinsam an fünf Technologiebereichen; darunter die Entwicklung energieeffizienter Chips, intelligenter Sensoren sowie Ersatzstoffen für den Rohstoff Silizium. (sda/mag)