Basler Kantonalbank delegiert Innovation an neue Tochterfirma

Nun hat auch die Basler Kantonalbank (BKB) ein eigenes Innovationslabor, das die "digitale Transformation" vorantreiben soll. Dies teilt die Bank mit. Wie bei alteingessenen Firmen inzwischen üblich, gliedert sie diese Aufgabe in ein eigenes Tochterunternehmen aus. Es heisst Keen Innovation und gehört vollständig der BKB.
 
Weil auch die Bank Cler zum BKB-Konzern gehört, wird Keen Innovation für beide Banken neue Produkte, Lösungen und Geschäftsmodelle austüfteln und testen. Mit den Banken sollen die besten dann eingeführt werden.
 
Im Bankensektor gehören heutzutage auch Konzepte wie "Lean Startup" und "Design Thinking" zum guten Ton und sollen deshalb eingesetzt werden.
 
Als CEO von Keen ist schon am ersten Januar Thomas Leber seine Stelle angetreten. Er habe "umfassende Kenntnisse und Erfahrungen im Innovationsmanagement", so die Mitteilung. Laut seinem LinkedIn-Profil ist Leber Verwaltungsrat beim Basler Startup Visionarity, das aktuell im E-Health-Bereich tätig ist. Zuvor war er über elf Jahre bei Sunrise tätig, zuletzt als Director Service Transformation. Er war um die Jahrhundertwende und in den Anfangstagen beim deutschen Börsenportal wallstreet:online.
 
Leber soll nun ein kleines Team aufbauen, so die Mitteilung. Dieses wird zur Zielerreichung laut Website auch auf Kunden der beiden Banken zugehen, ebenso auf Fintechs. (mag)