Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche zwei für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
 
Was das Outsourcing des Bundesamts für Informatik bedeutet
Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) sourct zwei Geschäftsbereiche an Swisscom aus. Der blaue Riese übernimmt den Bereich Content Delivery Services / CMS für 80,2 Millionen Franken. Der zweite Zuschlag wurde für die Software-Paketierung erteilt und beläuft sich auf 65,6 Millionen Franken. Wir haben nachgefragt: Geht es um das CMS Bund? Ist das ein neues Business für Swisscom, oder haben wir eine Bildungslücke? Warum wurden sehr lange Laufzeiten für die Verträge festgelegt?
 
DXC schluckt Luxoft für 2 Milliarden Dollar
Der Name Luxoft ist zwar in der Schweiz nicht sehr bekannt, das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug ist aber mit weltweit rund 13'000 Mitarbeitenden doch ein grösserer Player im IT-Geschäft. Nun dürfte Luxoft vom IT-Dienstleistungsriesen DXC übernommen werden, der 2017 aus der Fusion von CSC und HPE Enterprise Services entstanden ist. Der Kaufpreis soll rund zwei Milliarden Dollar betragen. Luxoft wird auch nach der Übernahme vorerst unter seinem eigenen Namen, aber mit dem Zusatz "a DXC Company" weiteroperieren. Der aktuelle CEO Dmitry Loschinin will an Bord bleiben und wird direkt dem CEO von DXC, Mike Lawrie, unterstellt sein.
 
Hat IBM den "richtigen" Quantencomputer?
IBM hat an der CES seinen neuen Quantencomputer "Q System One" vorgestellt und stellt ihn dort – zumindest in Form einer Nachbildung – auch aus. Es sei der erste Supraleiter-Quantencomputer, der sich für den kommerziellen Einsatz eigne und auch ausserhalb von Forschungslaboratorien betrieben werden könne, verspricht IBM. Das System und später weitere Modelle der Serie sollen im Laufe dieses Jahres am IBM-Standort Poughkeepsie in Betrieb genommen werden. Zugriff erhalten sollen Unternehmen, vom Startup bis zum Grosskonzern, und Forschungseinrichtungen, die Mitglied in IBMs "Q Network" werden.
 
Exklusiv: Neuer Berner Chefdigitalisierer kommt von der Finma
Sascha Rassl wird "Leiter der Abteilung Applikationen" und soll auch in der Geschäftsleitung des Berner Amts für Informatik und Organisation (KAIO) Einsitz haben. Rassl wechselt von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) zum KAIO. Laut seinem LinkedIn-Profil war Rassl rund zehn Jahre bei der Finma, zuletzt als Leiter Business Support Services. In der neuen Funktion wird er rund 30-ICT-Fachleute leiten und Kernapplikationen der Verwaltung managen. Zentrale Aufgabe wird es aber sein, die Digitalisierung der Kantonsverwaltung voranzutreiben.
 
Accenture schnappt sich Orbium
Der Zürcher Avaloq-Partner Orbium wird von Accenture übernommen. Mit der Übernahme, die noch den üblichen Abschlussbedingungen unterliegt, holt sich der irische Konzern das Fachwissen der gesamten Belegschaft von Orbium sowie technische Ressourcen an Bord. Orbium wurde 2004 gegründet und zählt 500 Mitarbeitende in einem Dutzend Städten in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und in den USA. Zu den Kunden zählen globale Tier-One-Banken, Vermögensverwalter und Privatbanken.
 
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