Umfrage: Schweizer begrüssen E-Patientendossier

(Quelle: Swisscom Health)
Zwei Drittel aller Schweizer fordern, dass Ärzte und Therapeuten ihnen ihre Gesundheitsdaten digital zugänglich machen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstitutes GFS, die von Swisscom Health in Auftrag gegeben wurde. Zwei Drittel der Befragten glaubt, dass der digitale Informationsaustausch die persönliche Behandlung verbessere und die Hälfte gab an, dass dieser die Gesundheitskosten senke. Swisscom Health bietet mit Evita ein elektronisches Patientendossier an.
 
Auch unabhängig vom elektronischen Patientendossier wünschen sich die Befragten mehr digitale Kommunikationswege mit ihren Ärzten. Drei Viertel wünschen sich, dass im Kontakt mit Gesundheitseinrichtungen mehr mit E-Mail kommuniziert werden kann, und rund die Hälfte würde gerne über eine spezielle App oder Website mit Hausarzt oder Spital in Kontakt treten. 47 Prozent, so ein weiteres Ergebnis, würden eine sichere Datenablage in der Cloud wünschen, über die sie Informationen mit den Behandelnden austauschen können.
 
Ebenfalls Teil der Befragung waren Security und Datenschutz. Hier zeigt sich, dass Schweizer Unternehmen ein grösseres Vertrauen der Konsumenten geniessen als internationale Anbieter. Swisscom und Post führen demnach das Feld an, Grossverteiler wie Migros und Coop liegen im Mittelfeld, während globale Player wie Apple, Microsoft und Google die Schlusslichter sind. 48 Prozent der Befragten gab beispielsweise an, sehr geringes oder geringes Vertrauen in Apple oder Microsoft zu haben. (kjo)