Bitcoin lebt und Software-Entwickler sollen Grundlagen lernen

Viele glauben, die Bitcoin-Experten seien mit dem Niedergang von Bitcoin der Pensionierung nahe. Ganz anders sieht dies die Schweizer Bitcoin-Community im Allgemeinen und Lucas Betschart im Speziellen. Er glaubt, lebenslange Weiterbildung gelte auch im Bitcoin-Kontext.
 
Betschart ist ein umtriebiger Bitcoin-Verfechter: Präsident der Feathercoin Development Foundation und der Bitcoin Association Switzerland sowie seit kurzem Head Technology Crypto Assets beim ebenso umtriebigen Crypto-Blockchain-Berater Inacta. Nun wirbt er für sein Weiterbildungs-Startup namens 21 Lectures.
 
Dieses bietet Kurse für Software-Entwickler, die sich in die Grundlagen der Arbeit mit Bitcoin und verwandten Technologien einarbeiten wollen. Spezifische Software-Kenntnisse werden nicht vorgegeben. Als Dozenten seien Experten für Bitcoin, Kryptographie und Distributed Computing tätig.
 
Unter ihnen findet sich Jonas Schnelli vom Zürcher Startup Shift Cryptosecurity. Er ist laut Mitteilung zudem "einer der vier Maintainer weltweit, der über die Editierrechte des Bitcoin-Kerncodes verfügt".
 
Geboten werden mehrtägige Anfänger- und Fortgeschrittenen-Kurse über Bitcoin und verwandte Technologien, Kryptographie, die Struktur von Transaktionen und Blöcken und deren Verkettung. Weitere Themen sind laut Website das Lightning-Protokoll sowie zugehörige Software und Toolkits.
 
Gut zu wissen: Wer den Kurs belegen und sachkundiger Techie in der Schweizer Bitcoin-Welt werden will, der muss in harten Schweizer Franken bezahlen. (mag)