Liechtenstein steckt 13 Millionen Franken in Schul-IT

Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Liechtenstein wird ein neuer Lehrplan und damit das Modul "Medien und Informatik" eingeführt. Wie hierzulande müssen dafür die Schulen in Sachen IT aufrüsten. Dafür werden Kosten in Höhe von 13,4 Millionen Franken für die kommenden vier Jahre budgetiert, wie die Tageszeitung 'Liechtensteiner Vaterland' berichtet.
 
Das Geld werde benötigt, um die Schulen mit Wlan auszustatten sowie für die Anschaffung von Notebooks und Tablets. Für den Kindergarten gebe es vier Tablets pro Gruppe, ab der Primarschule erhalte jedes Kind ein Tablet und ab der ersten Sekundarstufe gebe es ein Notebook. In der Oberstufe des Gymnasiums soll jeder Schüler sein eigenes Gerät mitbringen, so der Bericht. Besitze ein Jugendlicher kein Notebook oder könne es nicht erwerben, stelle das Amt für Informatik verbilligte Geräte zur Verfügung, wird Irene Kranz, Abteilungsleiterin pädagogisch-psychologische Dienste in der Zeitung zitiert.
 
Bis 2020 sollen die öffentlichen Schulen mit Wlan ausgestattet sein. Und bis spätestens 2023 sollen die Schüler mit den Notebooks oder Tablets ausgestattet sein. Diese ersetzten die rund 1500 PCs, die heute im Gebrauch seien, heisst es. (kjo)