Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche fünf für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
 
Exklusiv: Kündigungswelle bei Abraxas?
Anonym schreiben Angestellte von Abraxas auf der Arbeitgeber-Rating-Plattform Kununu über eine "Kündigungswelle". Zudem werde bei der Firma im Besitz der öffentlichen Hand Nearshoring gefördert. Was ist los bei der neuen Abraxas, die die Fusion mit VRSG zur Erfolgsgeschichte machen will? Musste man Stellen abbauen? Wurden vor allem Ältere entlassen? Hat dies mit Nearshoring zu tun? Eine Kündigungswelle will man beim St. Galler Unternehmen nicht gesehen haben, aber es wurden zwei Dutzend Stellen abgebaut, wie es heisst. Wir wollten genaueres Wissen und haben Antworten erhalten.
 
Lücke in Microsoft Exchange Server mit höchster Risiko-Bewertung
"Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in Microsoft Exchange Server 2013 ausnutzen, um seine Privilegien zu erhöhen", meldet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das deutsche Amt vergibt der Schwachstelle die höchste Risikostufe "5". Konkret geht es um Microsoft Exchange Server 2013/2013, Microsoft Exchange Server 2013/2016, Microsoft Exchange Server 2013/2019 (alle voll gepatcht). Und es scheint, als könne jeder User mit einer Mail-Box Domain-Admin-Rechte erhalten.
 
Schafft Oracle den Turnaround?
Der Supertanker Oracle ist im Rückstand im Rennen in die Cloud, da scheinen Investoren, Analysten und Journalisten weitgehend einig. Aussagen wie "wann kommt endlich der Turnaround?" prägen die Wahrnehmung von aussen. Kunden- und Partnerseitig heisst es: Kann ich, muss ich, soll ich Oracle los werden? An der europäischen Openworld erklärten Oracle-Verantwortliche uns den Weg in die Cloud und Gäste ihre Meinung. Im zweiten Teil des Berichts aus London sprachen wir mit Kyle York, Vice President, Product Strategy, Oracle Cloud Infrastructure.
 
Globale DNS-Hijacking-Welle beunruhigt Schweizer Behörden
Gegenwärtig ist weltweit eine grosse Welle von Cyberattacken auf Unternehmen und insbesondere Behörden mittels DNS Hijacking im Gang. Das Security-Unternehmen FireEye beschrieb das Vorgehen der Angreifer schon vor drei Wochen. Die US-Securitybehörde US-Cert reagierte zuerst nur mit einem sehr knapp gehaltenen Alert. Mittlerweile sind aber anscheinend einige US-Behörden Opfer des Angriffs geworden. Das Departement of Homeland Security hat daher letzte Woche eine dringliche Verordnung erlassen. Man beobachte die Angriffs-Kampagne seit längerer Zeit und stehe diesbezüglich in Kontakt mit in- und ausländischen Partnern, erklärte uns der stellvertretende Melani-Leiter Max Klaus. Zudem habe man über "die bewährten Kanäle" bereits Warnungen abgesetzt und Empfehlungen abgegeben.
 
Es gilt ernst: Die USA klagt in 23 Punkten gegen Huawei
Das US-Justizministerium hat laut 'BBC' und anderen Medien in 23 Punkten gegen den chinesischen Telekommunikationsgiganten Huawei und dessen Finanzvorstand Meng Wanzhou Klage eingereicht. Die Anklage gegen den wichtigen 5G-Hersteller und zweitgrössten Smartphone-Hersteller der Welt umfasst Bankbetrug, Unterlaufen von Sanktionen gegen den Iran, Behinderung der Justiz sowie Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen und Technologie, insbesondere von T-Mobile. Die USA verlangen entsprechend die Auslieferung der seit erstem Dezember in Kanada gefangen gehaltenen Meng Whanzou, der Tochter des Firmengründers.
 
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