Elf Milliarden Dollar: Finanzinvestoren wollen Ultimate Software kaufen

Das US-Unternehmen Ultimate Software soll von einer Gruppe von Investment-Unternehmen rund um Hellman & Friedman Capital Partners übernommen werden. Der Verwaltungsrat von Ultimate Software hat einem Angebot zugestimmt, das einem Kaufpreis von rund elf Milliarden Dollar entsprechen würde. Die Aktionäre des börsenkotierten Unternehmens müssen das Angebot aber noch absegnen. Danach würde Ultimate Software von der Börse genommen.
 
Das 1990 gegründete Unternehmen Ultimate Software bietet Software für Personalverwaltung im Software-as-a-Service-Modell an. Laut 'Bloomberg' ist die Firma das am zweitschnellsten wachsende Unternehmen im Bereich HR-Software aus der Cloud. Im Jahr 2017 erzielte Ultimate Software bei einem Umsatz von 941 Millionen Dollar einen Reingewinn von 23 Millionen Dollar. Die Bilanz für 2018 soll erst in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.
 
Ultimate Software hat Niederlassungen in den USA, Kanada, Grossbritannien und Singapur. Seine Kunden befinden sich hauptsächlich in Nordamerika und sind, nach dortigen Vorstellungen, meist mittelgrosse Unternehmen mit ein paar hundert bis ein paar tausend Angestellten. Es befinden sich aber auch einige bekannte Namen darunter wie Sony Music, Subway oder Nikon. Schweizer Kunden konnten wir in der Liste der Referenzen nicht entdecken. (hjm)