Slack stellt die Weichen für den Börsengang

Der Collaboration-Dienst Slack macht einen grossen Schritt Richtung Börse. Slack nutzt die Möglichkeit, den Antrag für eine Aktienplatzierung bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC vertraulich einzureichen. Weitere Details nannte die Firma nicht.
 
Wie unter anderem das 'Wall Street Journal' berichtete, will Slack dabei wie schon Spotify im vergangenen Jahr die Anteile direkt an die Börse bringen und damit das relativ teure klassische Verfahren über Investmentbanken umgehen.
 
Bei der vergangenen Finanzierungsrunde im August 2018 wurde das Unternehmen laut Medienberichten mit gut sieben Milliarden Dollar bewertet. Eine Direktplatzierung gilt als riskanter, da Banken nicht als Zwischenhändler beziehungsweise Kursstabilisator auftreten. Andererseits spart das auch Gebühren, die sonst an die Banken gehen. (kjo/sda)