Microsoft investiert weiter in Open Source

Microsoft investiert in das Open-Source-Unternehmen Databricks, ein auf Apache Spark spezialisiertes Startup aus San Francisco. Laut einer Mitteilung hat Databricks eine Finanzierungsrunde über 250 Millionen Dollar abgeschlossen und wird damit derzeit mit 2,75 Milliarden Dollar bewertet. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von Andreessen Horowitz. Zu den weiteren Investoren gehören Coatue Management und New Enterprise Associates. Wie hoch die Beteiligung von Microsoft war, ist nicht bekannt.
 
Die Redmonder arbeiten bereits mit Databricks zusammen. Über die Microsoft-Cloud-Plattform wird der Data-Processing-Service Azure Databricks seit einem guten Jahr angeboten. Dabei handle es sich um einen "schnellen, einfachen und kollaborativen Analysedienst", wie es auf der Azure-Website heisst.
 
Die Beteiligung an Databricks sei für Microsoft strategisch relevant, bemerkt 'The Information', und sie sei ein weiteres Zeichen der Unterstützung der Open-Source-Community. Auch mit Blick auf Amazon Web Services sei die Microsoft-Investition interessant. AWS steht immer wieder in der Kritik, kommerzielle Services auf Basis von Open Source zu entwickeln, selbst aber keine Beiträge an die Open-Source-Community beizutragen. (kjo)