Kalifornisches Programm für Startup-Gründer kommt nach Zürich

Nach Eriwan (Armenien) oder Abdijan (Elfenbeinküste) und acht kalifornischen Städten sowie rund 180 weiteren Städten rund um den Planeten, kommt das Founder Institute nun auch nach Zürich.
 
Dies meldet der "Pre-Seed"-Startup Accelerator aus Palo Alto, der laut Firmenslogan "Silicon Valley globalisieren" will. Nun können sich junge Unternehmer in Zürich melden, um Hilfe beim Unternehmensaufbau zu finden. Das Programm dauert 3,5 Monate und bietet "einen strukturierten und herausfordernden Business-Building-Prozess", so das Unternehmen.
 
Das Founder Institute hilft zudem Möchtegern-Startups und Teams in der Phase der Vorfinanzierung beim Unternehmens-Aufbau, indem sie ein Netzwerk von Startup-Experten vor Ort einbinden.
 
Rund 40 Mentoren sind aufgelistet, viele stammen aus dem Food- und Agri-Tech-Bereich, da diese Branche für das Founder Institute in Zürich im Zentrum des Interesses steht. Diese seien während und nach dem Programm in den Erfolg eines Unternehmens investiert, und könnten zu formellen Beratern und Investoren der Absolventen werden.
 
Auch das fünfköpfige Zürcher Team ist formiert, die Mitglieder haben einen ähnlichen Background.
 
Das Programm kostet zwischen 1299 und 1499 US-Dollar, falls man aufgenommen wird. Und dazu muss der Möchtegern-Unternehmer unter anderem eine Art Persönlichkeitstest absolvieren. Dort will man herauskitzeln, ob jemand die Nerven und den Ehrgeiz für das Unternehmertum hat.
 
Nach erfolgreichem Abschluss des Programms bringt dann jeder Absolvent einen Anteil des Firmenkapitals in einen kollektiven Fonds ein. Aus diesem werden während 15 Jahren bei einem "Liquiditätsevent" (einem Exit) die Anteile gesplittet.
 
Wer das Programm abschliesse, erhalte auch danach Support.
 
Laut Eigenangaben hat Founder Institute seit 2009 über 3500 Firmen geholfen und dabei seien 800 Millionen Dollar investiert worden. (mag)