Crypto Valley beherbergt keine Top-Fintechs mehr (aus US-Sicht)

"Die 50 innovativsten Fintechs 2019" heisst eine neu publizierte Liste von 'Forbes'. Das US-Medium listet Startups auf, die in den USA Einfluss, Operations oder Kunden haben. 19 dieser 50 Startups seien mit mehr als eine Milliarde Dollar bewertet und 20 seien neu in der vierten Ausgabe der Liste aufgeführt, so 'Forbes'.
 
Das Fazit aus Schweizer Sicht: Der Finanzplatz Zürich (inklusive Zug) zählt weltweit zu den bedeutendsten, der Fintech-Platz hingegen nicht. Auf der Top-50-Liste stehen nämlich weniger innovative Schweizer Fintechs denn je, aktuell sind es "0" (in Worten: "Null").
 
Das war früher anders. Aber Shapeshift ist aus der aktuellen Liste gefallen. Das ist wenig überraschend, da der Crypto-Valley-Star einen Drittel der Belegschaft abbauen musste. Auch der Crypto-Storage-Anbieter Xapo fehlt bei 'Forbes', während das Startup auf einer im Crypto-Valley erstellten Schweizer Hitparade vertreten ist.
 
Ebenso fehlen die Crypto-Valley-Unicorns Bitmain, Cardano und Dfinity.
 
Die Innovations-Liste wird geprägt von US-Startups, von dort stammen auch die meisten Newcomer. Bereits schon "Veteranen" sind Bitfury (Bitcoin-Mining-Infrastruktur), Coinbase (Handelsplattform für Kryptowährungen) und Ripple (Payment).
 
Die 'Forbes'-Liste ist online verfügbar. (mag)