Credit Suisse ist mit Blackrock-Technologie live

Im September 2017 berichtete 'Inside-Paradeplatz', dass die Bank Credit Suisse das Risikomanagementsystem Aladdin von Blackrock für ihren Asset Management Bereich einführen wolle. Nun hat Credit Suisse laut 'Finews.ch' ihre Assetmanagement-Prozesse durchgehend auf Basis von Aladdin digitalisiert und die neue Plattform Ende Januar in den Live-Betrieb genommen. Mittlerweile würden rund 300 Fonds, gegen 2000 Mandate und an die 320 Milliarden Franken an Vermögen über die neue, einheitliche digitale Infrastruktur verwaltet.
 
Credit Suisse bestätigte gegenüber inside-it.ch, dass die von 'Finews.ch' veröffentlichten Informationen zutreffen. Weiterführende Fragen konnte man uns aber aus Zeitgründen vor Redaktionsschluss noch nicht beantworten.
 
Der gigantische Vermögensverwalter Blackrock verwendet Aladdin selbst, um Geldanlagen und ihre Risiken und Aussichten aufgrund einer Vielzahl von Daten zu bewerten. Die Entwicklung begann bereits 1988. Wie die Plattform funktioniert, wird recht anschaulich in diesem Wikipedia-Artikel geschildert.
 
Mittlerweile vermietet Blackrock, über das Tochterunternehmen Blackrock Solutions, Aladdin in Form eines Hosted Service auch an andere Finanzinstitute. Zu den Kunden gehören unter anderem die Deutsche Bank und zumindest für US-Kunden auch UBS.
 
Aladdin wird gemäss den Informationen auf Wikipedia von Blackrock in vier Rechenzentren in den USA betrieben. 2017 hat die Bank aber gegenüber 'Inside-Paradeplatz' erklärt, dass trotzdem keinerlei Kundendaten in die USA fliessen würden. (hjm)