Schon wieder stottern die IT-Systeme der britischen Justiz

Erneut gibt es IT-Probleme im britischen Justizministerium, die die Gerichte in England betreffen, berichtet 'BBC'. Einige Prozesse hätten vertagt werden müssen, weil auf Gerichtssystemen gespeicherte Beweise für Anwälte nicht zugänglich waren. Das Justizministerium liess verlauten, man arbeite "hart" an der Wiederherstellung der Systeme.
 
Ein grösserer Absturz wurde im Januar gemeldet, als Gerichte in ganz England mehrere Tage lang nicht auf ihre Systeme zugreifen konnten. Laut Medienberichten sind aktuell nicht alle Gerichte betroffen, aber einem Tweet zufolge ist nicht Liste dennoch ansehnlich.
 
Die IT-Systeme des Justizsystem sind veraltet. Chris Henley, Vorsitzender der Criminal Bar Association (CBA) nennt sie "bröckelnd". "Rechtsanwälte und Richter werden es sehr leid, dass Fälle wegen unzureichender technologischer Infrastruktur gestört werden", so Henley. Auch bei den Ausfällen im Januar hiess es, das IT-System der Gerichte basiere auf einem Legacy-System, das Probleme verursache und dringend erneuert werden müsse. (kjo)