Die Auslagerung der Langenthaler IT kommt vor's Volk

Die Berner Stadt Langenthal will bekanntlich ihre IT-Infrastruktur auslagern. Als Grund nannte Stadtschreiber Daniel Steiner die zunehmende Komplexität. Den Zuschlag über 1,2 Millionen Franken pro Jahr erhielt Anfang Februar OBT.
 
OBT soll den IT-Infrastruktur-Betrieb der Stadtverwaltung sowie zweier Gemeinden übernehmen, die bislang vom städtischen Informatik-Service-Center (ISC) bedient wurden. Mit der Auslagerung verspricht sich die knapp 15'800 Einwohner zählenden Stadt Einsparungen und mehr Sicherheit. Rund 320'000 Franken im Jahr glaubt man weniger ausgeben zu müssen, wie das 'Langenthaler Tagblatt' schreibt. Die Kosten für die Auslagerung sollen einmalig rund 374'000 Franken betragen.
 
Für den Vertragsabschluss ist der 1. Juli vorgesehen, dann wird bis September getestet und im Herbst soll die Migration erfolgen. Mit dem Abschluss des Projekts rechnet die Stadt Ende Januar 2020. Ausgeschrieben worden war der Auftrag bereits Anfang Dezember 2017.
 
Erstmal muss die Auslagerung nun aber noch vor das Volk: Im Mai soll dieses über eine entsprechende Vorlage befinden. Und auch im Stadtrat, der vierzigköpfigen Legislative von Langenthal, steht das Projekt "IT-Plattform-Outsourcing" für die Sitzung vom 18. März zuoberst auf der Traktandenliste. Dort wird über Projektgenehmigung und Kreditbewilligung sowie über eine Botschaft zu Händen der Volksabstimmung debattiert. (ts)