Crowdsourcing-Startup Guuru kriegt neues Kapital

Das 2015 gegründete SaaS-Startup Guuru hat eine Finanzierungsrunde über 2,7 Millionen Franken abgeschlossen. Zu den Geldgebern gehören neben dem Leandinvestor Investiere.ch auch die Schweizerische Post, MS Direct Group, EquityPitcher und Wayra UK.
 
"Neben der Weiterentwicklung unseres Heimmarktes wollen wir die Expansion in Deutschland weiter vorantreiben und zudem in Grossbritannien Fuss fassen, wo wir eine Partnerschaft mit Wayra UK, dem Innovationsarm von Telefónica, eingegangen sind", wird Mitgründer und CEO Tonio Meier in einem Blogeintrag zitiert. Ausserdem soll die Technologie weiterentwickelt werden.
 
Bei Guuru handelt es sich um eine Crowdsourcing-Plattform. Unternehmen können ihre Kunden zu sogenannten Guruus machen. Wird eine Frage gestellt, finde der proprietäre Algorithmus den passenden Experten. Diese geben ihre Verfügbarkeit an und beantworten Fragen in einem Chat über die App. Auf jede gestellte Frage soll damit eine Antwort gefunden werden, verspricht das Unternehmen. Bei beispielsweise Brack.ch, Bexio und Schweiz Tourismus komme die SaaS-Lösung des Zürcher Startups zum Einsatz. Der Crowdsourcing-Ansatz eigne sich insbesondere in den Bereichen Kundendienst, Marktforschung oder im Sales Support und führe zu tieferen Kosten als traditionelle Modelle, schreibt Benno Marbach, Co-Founder und COO, im Blogeintrag. (kjo)