Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 14 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
 
Schweizer IT-Freelancer profitieren vom Spezialisten-Mangel
Der Fachkräftemangel spielt freiberuflichen ITlern in die Hände. Laut einer Befragung sind sie gut ausgelastet und wollen ihren Stundensatz erhöhen. Die Altersklasse der 50- bis 59-Jährigen erzielt die höchsten Stundenansätze von allen. Sie melden einen Stundensatz von 159 Franken, was gut vier Prozent über dem Mittelwert liegt. Freelancer kurz vor dem Rentenalter oder bereits darüber verdienen mit 150 Franken pro Stunde wieder etwas weniger und liegen unter dem Durchschnitt. Die Umfrageergebnisse zeigen auch, dass sich ein gutes Netzwerk auszahlt.
 
Outsourcing von IT-Projekten des Bundes wird in Frage gestellt
Die Finanzkontrolle kritisiert ein IT-Projekt des Bundes mit einer griechischen Firma. Die zuständige Bundeskanzlei stimmt zu und erklärt es zum Lehrstück. Veranschlagt wurden ursprünglich Kosten von insgesamt 14,7 Millionen Franken. Bereits 2016 nach dem Entscheid zur Auslagerung der Entwicklung wurden weitere 4,2 Millionen Franken validiert, wie die EFK schreibt. Sie befürchtet, dass es zu weiteren Budgetüberschreitungen kommen wird.
 
Stellenabbau in der IT von Raiffeisen Schweiz?
Bis zu 200 Stellen werden bei Raiffeisen Schweiz abgebaut. Wegfallen sollen die Arbeitsplätze an der Zentrale in St. Gallen, wo etwas über 1200 Personen beschäftigt werden. Ein grosser Teil dieser Mitarbeiter ist in der IT tätig. Ob und wie viele Informatiker betroffen sind, stehe derzeit noch nicht fest, wie Mediensprecher Dominik Chiavi auf unsere Anfrage festhält. Was Raiffeisen aber sagen kann: Bei Arizon fallen 26 Arbeitsplätze weg.
 
Informatik bleibt Sorgenkind der Schweizer Parlamentarier
Beim jeweils im Frühjahr vorgelegten Bericht der Finanzdelegation der eidgenössischen Räte (FinDel) kommt der gesamte Finanzhaushalt des Vorjahres auf den Prüfstand. Im Berichtsjahr 2018 standen vor allem die Digitalisierung der Bundesverwaltung, komplexe Informatikvorhaben und die Informatiksicherheit im Vordergrund. So wird insbesondere kritisiert, dass die Umsetzung einer verwaltungsweiten Geschäfts- und Informatik-Gesamtarchitektur "wegen der fehlenden Gesamtsicht, Governance und Einigkeit im Bundesrat zurzeit nur bedingt wahrgenommen werden".
 
Im Blindflug in die Public Cloud?
Immer mehr Unternehmen nutzen Public Clouds immer intensiver. Aber eine Mehrheit beklagt Probleme beim Traffic Monitoring. Laut einer vom US-Unternehmen Keysight Technologies in Auftrag gegebenen Studie sind viele Unternehmen noch unzufrieden mit ihren Möglichkeiten, den Datenverkehr bei der Benutzung von Public-Cloud-Services zu überwachen. Das hat Auswirkungen sowohl auf die Performanceüberwachung als auch die Sicherheit.
 
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