Sind Deals von EU-Behörden mit Microsoft DSGVO-konform?

Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, hat die die EU-Datenschutzaufsicht EDPS beschlossen, eine Untersuchung der DSGVO-konformität des Einsatzes von Microsoft-Produkten durch EU-Behörden zu lancieren. Die Untersuchung startete Anfang diese Woche.
 
"Auch wenn sie Services von Drittparteien beziehen, sind EU-Institutionen trotzdem verantwortlich dafür, wie Datenverarbeitung in ihrem Auftrag durchgeführt wird. Sie sind auch dazu verpflichtet, sicher zu stellen, dass die Verträge den neuen Regeln entsprechend aufgesetzt sind", sagte dazu der EDPS-Mann Wojciech Wiewiorowski.
 
Microsoft hat laut 'Reuters' erklärt, dass man den EU-Kunden während der EDPS-Untersuchung zur Seite stehen werde.
 
In der Schweiz hatte der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte EDÖB vor rund zweieinhalb Jahren die Datenschutzmassnahmen in Windows 10 kritisiert. Microsoft reagierte und vereinfachte schlussendlich die Datenschutzeinstellungen für User weltweit. (hjm)