Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 15 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.

Fingerabdruck-Sensor in Minuten überlistet mit Low-Tech-Equipment
Soll man den Fingerabdruck-Sensor seines Smartphones nutzen? "Nein", sagen alle, die lieber mit dem Etikett "Paranoiker" leben, als mit dem Verlust eines unveränderlichen individuellen Körpermerkmals. Die Paranoiker dürften sich bestätigt fühlen, falls sie reproduzieren können, was ein User der beliebten Bilder-Sharing-App "Imgur" vormacht: Das Überlisten des Fingerabdruck-Sensors des neuen Galaxy S10 innert wenigen Minuten. Geschafft hat der User dies mit einem abfotografierten und in Photoshop aufbearbeiteten Bild eines Fingerabdrucks, das er 3D-druckte.
 
Mobiliar investiert zusätzliche 50 Millionen pro Jahr in Informatik
Der Versicherer Mobiliar erhöht sein jährliches IT-Budget von 130 Millionen Franken auf 180 Millionen. Dies während fünf Jahren. Mit der Budgeterhöhung sollen die Legacy-IT-Systeme des Versicherers schneller abgelöst werden. Man löse zum Teil 20 Jahre alte Software durch Neuentwicklungen ab. Würde Mobiliar das Budget nicht erhöhen, bräuchte die Firma zehn Jahre für die Modernisierung der IT-Landschaft. Durch die Erneuerung der Kernapplikationen erhofft sich CEO Markus Hongler, dass der Versicherer agiler werde und neue Produkte schneller auf den Markt bringen könne.

Oerlikon hat einen neuen CIO
Seit Anfang Februar ist Thorsten Steiling CIO bei Oerlikon IT Solutions, der IT-Tochter des weltweit tätigen Technologie- und Engineering-Konzerns Oerlikon. Steiling wechselt vom Automobilzulieferer Veritas AG (nicht zu verwechseln mit dem Softwareunternehmen Veritas Technologies), wo er ab 2017 als CIO die Unternehmens-IT verantwortete. Er folgt bei Oerlikon auf Christian Fischer, der sich als Berater selbständig macht. In seiner neuen Rolle übernimmt Steiling die Verantwortung für sämtliche Aktivitäten der Oerlikon-IT in den Bereichen Prozessmanagement, Servicemanagement und Digitalisierung.
 
Wartungsarbeiten im RZ führten zu Störung bei 'SDA' und 'SRF'
Keine News von der Nachrichtenagentur, nicht funktionierende Radiowecker, null Aktualisierungen auf verschiedenen Medienportalen: Eine defekte Netzwerkkomponente hatte am Dienstag weitreichende Folgen für Mitarbeitende und Kunden von 'Keystone-SDA' und 'SRF'. Bei Wartungsarbeiten, die durch den Provider SwissTXT durchgeführt wurden, kam es zu Problemen, weshalb verschiedene Services von 'SRF' nicht funktionierten und die Nachrichtenagentur 'SDA', einer der Kunden des Providers, nicht auf gewisse Systeme zugreifen konnte.
 
Welche Sprachen Entwickler lieben und fürchten
Mit einer umfangreichen Befragung zeigt Stack Overflow, welche Programmiersprachen Entwickler gerne verwenden und welche überhaupt nicht; und welche Datenbanken, Frameworks und Entwicklungsumgebungen von Softwareentwicklern bevorzugt werden. Auch dieses Jahr haben sich fast 90'000 Entwickler aus der ganzen Welt, davon ein gutes Prozent aus der Schweiz, an der jährlich durchgeführten Umfrage beteiligt. Die Befragung zeigt, welche Sprachen man beherrschen sollte, um die gut bezahlten Jobs zu erhalten und wie zufrieden Softwareentwickler mit ihrem Job und ihrer Karriere sind.
 
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