Welche Programmier­sprachen man 2019 nicht lernen muss

In dieser Rangliste steht man nicht gerne zuoberst.
Elm, CoffeeScript, Erlang, Lua und Perl kann man sich derzeit ersparen, glaubt Codementor.
 
Codementor, ein Anbieter von Trainings für Entwickler, hat letztes Jahr erstmals eine Rangliste von 22 Programmiersprachen nach dem Kriterium erstellt, wie sehr es sich derzeit lohnt, beziehungsweise eben nicht lohnt, sie zu lernen. Codementor versucht dabei die drei Faktoren abzuschätzen: Die Nachfrage auf dem Jobmarkt, das Engagement der Entwickler-Community sowie die Entwicklung des allgemeinen Interesses an der Sprache. Nun hat Codementor eine neue Rangliste veröffentlicht.
 
Elm, CoffeeScript, Erlang, Lua und Perl sind die der aktuellen Ausgabe die fünf "Top-Sprachen", die man 2019 nicht lernen muss. Am anderen Ende der Skala sind C#, Swift, Ruby, Go und C die Sprachen, deren Erlernung sich am ehesten lohnt. Die populären Sprachen Java, Javascript und Python hat Codementor übrigens nicht in die Rangliste miteinbezogen, weil die meisten Entwickler, so Codementor, sich sowieso Kenntnisse in diesen Sprachen zulegen.
 
Letztes Jahr führten noch Dart und Objective-C die Rangliste der nicht Lernens werten Sprachen an. Beide haben sich nun ins Mittelfeld verbessert. Andererseits sind beispielsweise R und Kotlin in der Rangliste gestiegen, was bedeutet, dass sie sich verschlechtert haben.
 
Codementor betont übrigens, dass man mit dieser Rangliste nicht etwa den Wert einer Programmiersprache schmälern wolle. Jede habe ihren Platz und spezifische Einsatzzwecke.
 
Ausführlichere Begründungen dafür, warum die Sprachen so rangiert wurden und wie ihre Entwicklung verläuft findet man hier. (hjm)