Hohe Wech­sel­bereit­schaft für besseres Mobile-Banking

Glaubt man Zahlen von Crealogix, würden für ein intuitives Mobile-Banking mit vollständig digitalem, schnellem Onboarding-Prozess und einem raschen Überblick über alle Transaktionen rund 62 Prozent der Schweizer ihre Bank wechseln. Dieses Resultat zeitigte eine Umfrage, die der Banken-Software-Hersteller vom Marktforscher Censuswide in der Schweiz und Deutschland unter 1500 Konsumenten durchführen liess.
 
Während hierzulande aktuell etwas mehr als 38 Prozent der Befragten vollkommen zufrieden sind mit ihrem Mobile Banking – beim grossen Nachbar sind es nur knapp 25 Prozent – sei die Wechselbereitschaft hoch, hat die Befragung ergeben. Als Alternative bieten sich laut Crealogix seit einigen Jahren Challenger Banken an, also Finanzinstitute ohne Filialen, bei denen sämtliche Transaktionen über das Smartphone erledigt werden können. Mit der Studie habe man herausfinden wollen, wie gross die Bereitschaft zum Wechsel zu solch einer Challenger Bank sei. Dass Crealogix unter anderem das Mobile-Banking als Markttreiber ausgemacht hat, ist seit längerem bekannt.
 
Die Wechselbereitschft scheint besonders gross unter den 35-bis-44-Jährigen Schweizern. Von ihnen würden fast Dreiviertel eine neue Bankverbindung eingehen, um ihre Finanzen besser über das Smartphone managen zu können. Ähnlich sieht es bei den hiesigen 25- bis 34-Jährigen aus, von denen 72 Prozent zum Umstieg bereit sind. Von den 16-24-Jährigen erwägen das ebenfalls noch 68 Prozent, schreibt Crealogix. Wechselwillig seien bei den 45- bis 54-Jährigen immerhin noch 57,7 Prozent und bei Schweizer Nutzern im Alter von 55+ mit 48 Prozent noch knapp die Hälfte.
 
Noch hätten sich zwar erst 28,7 Prozent der Befragten auf Challenger-Banken eingelassen, bilanziert der Banken-Software-Hersteller. Doch "Banken sollten jetzt handeln, um ihre Position als Hausbank mit einem eigenen attraktiven Mobile Banking mittelfristig zu sichern". (vri)