Schon wieder Drohne der Post abgestürzt

Die Drohne fliegt grossteils über bewohntes Gebiet, wurde aber aus Sicherheitsgründen auch über ein Waldstück geleitet. Grafik: Post
Schon wieder: Eine Transportdrohne der Post ist am Donnerstagvormittag in Zürich abgestürzt. Sie war auf dem Rückflug von der Universität Irchel zum Unispital und nicht beladen. Verletzt wurde niemand. Ob sich der Fallschirm beim Absturz geöffnet hat, ist noch unklar.
 
Bereits im Januar war eine Post-Drohne über dem Zürichsee abgestürzt. Diese sollte Blutproben über den See transportieren. Absturzursache damals war ein Kurzschluss. Die Post nahm den Drohnenbetrieb erst Mitte April wieder auf.
 
Spezialisten der Polizei, der Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) und der Herstellerfirma untersuchen nun die Ursache des neusten Absturzes. Es handelt sich um eine Drohne des Typs Matternet M2 V9 des amerikanischen Herstellers Matternet, wie die Post mitteilte.
 
Die Drohnenherstellerfirma meldete kurz vor 11 Uhr, dass in einem Waldstück in der Nähe der Universität Irchel eine ihrer Drohnen abgestürzt sei, wie die Stadtpolizei mitteilte. Techniker der Firma und Polizisten konnten wenig später das rund 10 Kilogramm schwere, stark beschädigte Gerät in der Nähe des Strickhofs bergen.
 
Für die Post stehe die Sicherheit an oberster Stelle, heisst es weiter. Die Flüge in Zürich und Lugano werden deshalb vorübergehend ausgesetzt.
 
Wie es danach weitergehen soll, könne man derzeit noch nicht sagen, so Léa Wertheimer, Leiterin Post-Medienstelle, auf Anfrage von inside-it.ch. Erst müsse man alle Daten auswerten. (ts)