Oberstes US-Gericht lässt Sammelklage gegen Apple zu

Das oberste US-Gericht hat den Weg für eine Sammelklage von Apple-Kunden gegen den iPhone-Hersteller freigemacht. Das Supreme Court in Washington bestätigte heute die Entscheidung einer niedrigeren Instanz, die Sammelklage zuzulassen.
 
Die Kläger werfen Apple vor, den Markt für Apps für iPhones als Monopol zu betreiben und die Preise künstlich zu überhöhen. Die Klage wurde 2011 von einer Gruppe von iPhone-Nutzern eingereicht, die glauben, dass Apple gegen das Bundeskartellrecht verstosse. Denn der Konzern verlange, dass Apps über seinen App Store verkauft werden, wo Apple eine Provision von 30 Prozent erhält, was zu überhöhten Preisen führe. Die Kosten der Provision würden an die Kunden weitergegeben.

Apple hatte sich bemüht, die Klage zu verhindern und argumentierte, dass der Konzern keine Preise für bezahlte Apps festlegt. Die Erhebung einer Provision für den Vertrieb von Apps verletze keine Kartellgesetze.
 
Die Apple-Aktien verloren am Montag in einem sehr schwachen Marktumfeld rund 5,5 Prozent. (Keystone-sda/kjo)