Forrester: "CIOs konzentriert euch erst auf's Grundsätzliche!"

Die Marktforscher von Forrester haben Prognosen für das laufende Jahr veröffentlicht. Die Kernaussage: "Liebe CIOs, kümmert euch um die Basics, bevor ihr die grossen Innovations-Projekte lanciert". Der Analyst Matthew Guarini erklärt dazu in einem Blogbeitrag, dass "der Einsatz von Technologie schädlich sein kann, wenn man nicht über die richtige Grundlage verfügt." Man soll also eine solide Basis schaffen und einen massvollen Ansatz bei der Innovation verfolgen, empfiehlt der US-Marktforscher.
 
Dieses Jahr wird ein Wandel stattfinden: Weg von KI, Blockchain und der Hype-Technologie des Tages, hin zu einem methodischeren Ansatz für Innovation, so die Prognose von Forrester. Um einen geeigneten Ansatz zu entwickeln, müssten sich die CIOs auch darüber bewusst werden, dass ihre Bemühungen um Innovation oftmals durch ein unflexibles Fundament beeinträchtigt werden. Dazu zählen die Analysten zuvorderst die mangelnde Readiness des Unternehmens, die technischen Altlasten und Probleme bei der Data Governance.
 
Zugleich dürfte man sich aber davon nicht träge machen lassen und massvoll an der Innovation arbeiten, beschwört Forrester die IT-Manager. Der CIO – im Auge des digitalen Sturms – kämpfe weiterhin seinen Dreifrontenkrieg: Alternde Systeme, Datenprobleme und die dennoch gewünschten neuen Technologien. Prioritätensetzung sei hier gefragt.
 
Wer unter diesen Umständen aber als CIO erfolgreich sei, werde als aufsteigender Stern angesehen, so Forrester. Den Shooting-Stars würde allerdings eine ganze Masse an IT-Chefs gegenüberstehen, die den Markt geradezu überschwemmten, da ihre Firmen nach fähigeren Leuten Ausschau hielten. Sage und schreibe jede fünfte Firma suche 2019 nach einem neuen CIO, orakelt man im Hause Forrester. (ts)