Linux Foundation nimmt Smart-Contract-Projekt unter seine Fittiche

Im Rahmen des Accord-Projekts werden Open-Source-Tools für Smart Contracts entwickelt. Nun hat sich die Linux-Foundation der Non-Profit-Initiative angenommen. Accord wird künftig als Linux-Foundation-Projekt geführt.
 
Zu den Accord-Mitgliedern gehören neben grossen Anwaltskanzleien auch IBM, das R3-Konsortium, der weltweite Berufsverband IEEE oder die Trusted IoT Alliance. Gemeinsam wollen sie einheitliche rechtliche und technische Grundlage für das Management von Smart Contracts schaffen. Dazu gehört die Etablierung eines herstellerneutralen ".doc"-Formats für die rechtliche Vereinbarung auf Blockchain-Basis.
 
Die Vorlagen seien so konzipiert, dass sie schnell aus bestehenden Rechtsverträgen erstellt werden können und mit der domänenspezifischen Sprache "Ergo" einfach auszuführen seien, hält die Linux Foundation in einer Mitteilung fest.
 
"Das Accord-Projekt bietet die Möglichkeit, gemeinsam den Rahmen für die nächste Generation von Verträgen zu schaffen. Ihre Arbeit ist entscheidend für die Unterstützung der Software, die unser Leben steuert", wird Mike Dolan, VP für strategische Programme bei der Linux Foundation, zitiert. (ts)