Oracles Exadata X8 soll lernfähig und stärker werden

Oracles Exadata feiert den zehnten Jahrestag. Das Hardware-Flaggschiff von Oracle soll weiterhin die Rolle spielen, die es bislang innehatte. Dafür hat man sich in Kalifornien etwas einfallen lassen: Die neuste Version "Exadata Database Machine X8" werde zahlreiche Verbesserungen bei Hard- und Software sowie Machine-Learning-Funktionen umfassen, verspricht der Konzern.
 
"In den letzten zehn Jahren hat die Exadata die kritischsten Workloads für Tausende von Kunden auf der ganzen Welt ausgeführt – jetzt liefert sie die Rechenleistung für Oracle Autonomous Database und Oracle Cloud Applications", lässt sich Juan Loaiza, Executive Vice President, Mission-Critical Database Technologies, in der Mitteilung zitieren.
 
Kunden können mit der neuen Exadata Machine-Learning-Funktionalitäten nutzen. Hervorgehoben wird von Oracle die automatische Indexierung, die manuelles Index-Tuning für kritische Anwendungen überflüssig machen soll. Zudem würde die Plattform Datenbanken automatisch für "geänderte Nutzungsmuster" optimieren. Sprich: Sie soll sich selbständig an geänderte Abfragemuster anpassen. Hinzu komme eine automatisierte Cloud-basierte Leistungsüberwachung.
 
Auf Hardware-Ebene will man mit der neuen Plattform ebenso punkten: Exadata Database Machine X8 werden mit neuesten Intel Xeon-Prozessoren und der PCIe NVME-Flash-Technologie ausgerüstet. Dies erhöht die Leistung in Sachen I/O-Durchsatz und IOPS und ermöglicht es, mehr und grössere Festplatten zu verbauen. (ts)