Basel will 31 Millionen für Schul-IT ausgeben

Bis 2024 soll die IT-Infrastruktur an den Primarschulen von Basel-Stadt ausgebaut werden. Die Basler Regierung hat dem Parlament einen entsprechenden Ratschlag mit Gesamtkosten von rund 31 Millionen Franken vorgelegt.
 
Alle Schüler ab der fünften Primarklasse sollen leihweise einen eigenen Computer erhalten. Pro Woche soll eine Stunde Unterricht in Informatik und Medien in den Stundenplan kommen. Für die unteren Stufen sind Poolgeräte vorgesehen, die sich die Schüler teilen, wie die 'Basler Zeitung' berichtet.
 
Von den beantragten Kosten entfallen 24,4 Millionen auf neue Ausgaben, 3 Millionen auf Betriebskosten und 3,7 Millionen für Ersatzbeschaffungen ab 2025. Die technische Unterstützung in den Schulen soll nach einer Ausschreibung an einen externen Anbieter vergeben werden.
 
Auch Baselland rüstet seine Schulen mit IT auf. Den Sekundarschülern sollen ab 2020 iPads zur Verfügung gestellt werden. Für die rund 7500 benötigten Geräte müssten keine zusätzlichen finanziellen Mittel aufgeboten werden, weil die Anschaffung in den Rahmen bisheriger IT-Projekte falle, teilte der Kanton mit. (paz)