Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 26 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.

#fail: Bill Gates nennt den grössten Microsoft-Fehler
Welchen Fehlentscheid hält Bill Gates für den ärgerlichsten bei Microsoft? Was tat damals weh und tut heute noch weh? Bing? Internet Explorer? Kartellgerichtliche Probleme? Windows ME? Vista? Windows-Telefone? Genau dies wurde Gates bei einem Podiums-Talk der Venture-Firma Village Global gefragt. Gates sagte, am meisten ärgere ihn, dass Microsoft Google die Möglichkeit gegeben habe, Android zu entwickeln und damit die "Standard Nicht-Apple-Plattform". "Es wäre natürlich gewesen für Microsoft, zu gewinnen", so der Firmengründer mit Verweis auf die Erfahrung und die Marktmacht, die man damals gehabt hätte.
 
Microsoft verbietet Slack und rät von Github ab
Microsoft verbietet seinen Mitarbeitenden, Slack zu verwenden. Dies meldet 'Geekwire' unter Berufung auf interne Dokumente von Redmond. Demnach gehe es nicht darum, den hauseigenen Slack-Rivalen "Microsoft Teams" zu bevorteilen. Vielmehr sei der Hauptgrund in der Security von Slack zu suchen, die laut Microsoft ungenügend sei. "Die Versionen Slack Free, Slack Standard und Slack Plus bieten keine der erforderlichen Kontrollen, um Microsoft Intellectual Property (IP) ordnungsgemäss zu schützen. Nicht empfehlenswert, weil unsicher, ist offenbar in Redmond auch die Cloud-Version von GitHub.
 
"Das Raiffeisen-Projekt war für uns sehr wertvoll"
An der Community-Conference zeigte Avaloq die Roadmap. "2018 war ein erfolgreiches Jahr, in dem wir unsere starke Entwicklung fortgesetzt haben – und auch 2019 nimmt mit dem Go-Live der Raiffeisen sowie interessanten Neukunden in der Schweiz, in Asien und Europa einen erfreulichen Verlauf", so CEO Jürg Hunziker zu inside-it.ch. Zu den Argumenten, die für Avaloq sprechen, zählt er die jüngere Vergangenheit (fünf Neukunden 2018, den Einstieg ins Crypto- und Blockchain-Thema), aber auch die grossteils umgebauten eigenen Lösungen. Wir haben ihm einige Fragen dazu gestellt.
 
Unter den 10 Top-Techbrands ist ein Neuzugang
Die Londoner Beratungsfirma Brand Finance hat ihre Liste der 100 wertvollsten Tech-Marken veröffentlicht. Angeführt wird sie unverändert von Amazon. Die chinesischen Firmen steigen auf. Als grosser Aufsteiger gilt der Neuzugang Taobao. Die chinesische Shopping-Plattform und C2C-Website, die Alibaba gehört, verfügt über 620 Millionen aktive User pro Monat. Neben dem Aufstieg von chinesischen Marken im Ranking streichen die Analysten von Brand Finance die "bemerkenswerten Leistungen" der IT-Services-Marken TCS, Accenture, Capgemini, Wipro und IBM heraus, die alle seit letztem Jahr einen Anstieg des Markenwerts verzeichnet haben.
 
Kanton Zug führt SwissID ein
Der Kanton Zug ermöglicht seinen "Zuglogin"-Usern neben dem Login mit der SuisseID ab sofort auch das Login mit der SwissID der SwissSign Group. Über das Zuglogin-Portal können die Einwohner Verwaltungsgeschäfte online erledigen und die Verwaltung ihrerseits kann Entscheide, Verfügungen oder Bescheinigungen online übermitteln. Zug ist nach Graubünden und dem Jura der dritte Kanton der die E-ID der SwissSign Group einführt. Insgesamt zählt die SwissID aktuell rund 800'000 Nutzer. Ende Februar 2019 waren es 650'00 und Ende Jahr soll die Schwelle von einer Million Anwendern überschritten werden.
 
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