SG: IT-Bildungs­offensive nimmt nächste Hürde

Die IT-Bildungsoffensive des Kantons St. Gallen passiert einen weiteren Meilenstein: Die Regierung hat Anfang Juli den Programmauftrag für das Unterfangen verabschiedet. Der Programmauftrag bilde das Fundament für fünf Projektaufträge, die wiederum nötig seien, damit die Leader-Organisationen ihre Aktivitäten aufnehmen können, schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung. Bereits zuvor wurden die fünf Schwerpunkte der IT-Bildungsoffensive ausgearbeitet.
 
Mit dem Programmauftrag würde man die grundlegenden Elemente der Programmsteuerung regeln und Klarheit schaffen in Bezug auf die Koordination der Projekte. Er regle keine Inhalte der Offensive, sondern er kläre im Sinne einer "Holding" die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Akteure. Als Rahmenbedingungen nennt der Programmauftrag "Ausbildung, nicht Infrastruktur fördern", "Dynamik zulassen, aber steuern", "Projektlandschaft nicht ausdehnen" sowie "Berührungspunkte zu anderen Projekten und Vorhaben bewirtschaften", so die Regierung. Ferner sehe der Programmauftrag ein Reporting-, Kommunikations- und Marketingkonzept für die IT-Bildungsoffensive vor.
 
Das Steuerungsgremium, ein Programmausschuss, werde durch den Vorsteher des Bildungsdepartementes präsidiert und die stelle die Verbindung zwischen der IT-Bildungsoffensive und der Politik sicher. Dem Gremium werde ein Beirat zur Seite stehen, der eine fachliche Aussensicht beisteuere, insbesondere aus Wirtschaft und Bildung, wie es weiter heisst.
 
Mit einer ersten Wirkung von Projektaktivitäten rechnet die Regierung ab dem Schuljahr 2021/2022. Im Vordergrund stünden dabei ein Weiterbildungsprogramm für die Lehrpersonen der Volksschule und der Sekundarstufe II sowie die Etablierung der neuen Studiengänge an den Hochschulen. (kjo)