Broadcom habe sich Finan­zierung der Symantec-Übernahme gesichert

Der amerikanische Chip-Hersteller Broadcom kommt nach dem Zukauf von CA Technologies für 18,9 Milliarden Dollarvor rund einem Jahr seinem zweiten grossen Deal offenbar näher. Bereits letzte Woche hatte 'Bloomberg' von der möglichen Übernahme von Symantec berichtet.
 
Jetzt heisst es, dass Broadcom bei einem Zukauf ein jährliches Synergiepotenzial von 1,5 Milliarden Dollar sieht. Symantec würde bei dem Deal auf mehr als 22 Milliarden Dollar inklusive Schulden bewertet, so 'Bloomberg' mit Verweis auf Insider.
 
Dem Halbleiterhersteller lägen Kreditzusagen von mehreren Banken vor. Eine Einigung sei noch in diesem Monat zu erwarten. Allerdings könnten sich die Gespräche auch verzögern oder ganz hinfällig werden, weil Broadcom möglicherweise nicht der einzige Bewerber um den Cybersecurity-Riesen ist, heisst es in dem Bericht.
 
Demnach soll sich der im Mai überraschend abgetretene Symantec-CEO Greg Clark mit den Übernahmefirmen Advent International und Permira Holdings für ein Konkurrenzangebot zusammengetan haben. Allerdings soll diese Investorengruppe bisher beim Preis nicht mithalten können.
 
Zu beachten bleibt, dass aktuell weder Broadcom noch Symantec und auch nicht Clark und Permira die Berichterstattung kommentiert haben. Und auch Advent soll eine Stellungnahme verweigert haben. (vri)