Hypi Lenzburg legt mit eigener Software Finstar erneut zu

Die Hypothekarbank Lenzburg hat die Zahlen für das vergangene Semester vorgelegt: Im Geschäft mit dem hauseigenen Kernbankensystem konnte das Institut erneut zulegen. Nachdem 2018 mit "Finstar" Einnahmen von 4,5 Millionen Franken erwirtschaftet wurde, sind es im ersten Halbjahr 2019 bereits 3,4 Millionen. Das sei eine Steigerung von 800'000 Franken, teilt die Regionalbank mit.
 
Damit ist die Hypi Lenzburg weiter auf dem Pfad zum Anbieter für Banken-IT und teilt mit, dass man die "Transformation zur digitalen Finanzdienstleisterin" fortsetze. Dazu wurde auch ein Teil des Geschäftsaufwandes von 23,7 Millionen Franken für den "gezielten Ausbau des Personalbestandes in der digitalen Transformation" ausgegeben. Man wolle auch künftig in die dazu erforderlichen Ressourcen investieren, hält die Bank fest.
 
Finstar wurde 2017 als erstes Kernbankensystem zu einer offenen Plattform umgebaut. Das kostete die Bank, aber es führte auch zu einem wachsenden Ökosystem: 2018 wurden gleich fünf neue Fintech-Partnerschaften verkündet. Die Open-Banking-Strategie führe in Zusammenarbeit mit Fintechs zu einem "kontinuierlichen Wachstum", schreibt die Hypi Lenzburg nun. In den letzten Jahren konnte das 260-köpfge Institut mit dem Ansatz einige Finance-IT-Preise verbuchen. (ts)