Finnova arbeitet künftig mit dem Fintech Sonect

Der Bankensoftwarehersteller Finnova ist eine Partnerschaft mit dem Zürcher Fintech Sonect eingegangen, wie 'Finews' aufgefallen ist. Ab Oktober 2019 ist die Sonect-Lösung für alle Banken mit dem Finnova-Kernbankensystem verfügbar – und zwar ohne Integrationsaufwand, schreibt Sonect.
 
Sonect ermöglicht Endkunden über eine App den Bargeldbezug in ausgewählten Geschäften, wie etwa in Apotheken oder am Kiosk. Über die neue Partnerschaft können die Finnova-Kundenbanken ihren End-Usern den Bargeldbezug in rund 2100 Läden oder Geschäften ermöglichen, schreibt 'Finews' weiter. Dies vergrössere nicht nur das Angebot für den Endkunden, sondern soll sich auch für die Bank lohnen. Denn, so heisst es vom Fintech, der Bargeldbezug über Sonect in einem Geschäft sei für die Bank günstiger als der Bargeldbezug an einem Automaten einer Fremdbank. Die Installation eines Geldautomaten koste eine Bank bis zu 180'000 Franken und der Unterhalt könne sich auf bis zu 50'000 Franken belaufen.
 
Die Pilotphase mit Finnova beginnt laut Sonect Mitte Oktober und das Go-Live ist auf den 15. Januar 2020 geplant.
 
Das Zürcher Fintech ist bereits Partnerschaften mit dem Genfer Kernbankensoftwarehersteller Temenos sowie der Hypothekarbank Lenzburg eingegangen. (kjo)