MCH Group hat jetzt einen CDIO

Andreas Oliver Eggimann wird CDIO bei MCH Group.
Der Messeveranstalter will den Bereichen Digitalisierung und Innovation mehr Gewicht verleihen. Andreas Oliver Eggimann soll als Chief Digital & Innovation Officer (CDIO) zur Verbesserung der Geschäftsergebnisse beitragen.
 
Die MCH Group hat Andreas Oliver Eggimann zum neuen Chief Digital & Innovation Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Boards ernannt. Seine Hauptaufgaben in der Geschäftsleitung werden die Leitung der Entwicklung digitaler Technologien, neuer Geschäftsideen und Business-Modelle sein, teilt das im Marketing sowie Messe- und Event-Markt tätige Unternehmen mit.
 
Digitalisierung und Innovation seien für die Gruppe von zentraler Bedeutung und man wolle deutlich mehr Gewicht auf diese Bereiche legen, sagt CEO Bernd Stadlwieser. Der neu ernannte CDIO werde "die Ausrichtung der weiteren Digitalisierung auf die Unternehmensstrategie sicherstellen und Innovationen zur Verbesserung der Geschäftsergebnisse fördern", fügt er an. Der genaue Zeitpunkt von Eggimanns Eintritt in die MCH Group sei noch offen.
 
Seit 2014 ist Eggimann Head Digital Management bei der Schweizerischen Post und Mitglied des Kaders. Dort verantwortet er unter anderem die Neuausrichtung der Post in Bezug auf die marktgerichteten und internen digitalen Kanäle. Seine berufliche Tätigkeit begann der 45-Jährige nach seinem Betriebsökonomie-Studium in Basel bei der Coop Gruppe, später war er unter anderem als Head Digital Business Development in der Young & Rubicam Group Switzerland tätig.
 
Die MCH Gruppe mit ihren rund 1000 Mitarbeitenden und Sitz in Basel veranstaltet jährlich rund 40 Messen in der Schweiz und im Ausland. Die Gesellschaften im Bereich "Live Marketing Solutions" sind global präsent und bieten Lösungen rund um Strategie, Konzeption und Marketing in den Bereichen Event-Management, Messe- und Eventbau sowie Multi-Media-Lösungen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von 523 Millionen Franken und verbuchte – wegen Sonderabschreibungen – einen Verlust von 190 Millionen Franken. (kjo)