Bieler Studenten schrammen am Robo­Cup knapp am Podest­platz vorbei

Letzte Arbeiten an den Robotinos vor dem Wettkampf.
Mit einer Delegation von acht Studenten beteiligte sich die Höhere Fachschule Technik Mittelland (hftm) aus Biel auch an der diesjährigen Roboter-Fussball-Weltmeisterschaft in der Klasse der sogenannten "Logistics League". Wie die Fachschule mitteilt, erreichte das Schweizer Team nach der Universität Aachen, der Technischen Universität Graz und der Universität Lille den vierten Platz.
 
In den Vorjahren hatte man zwar noch Podestplätze erreicht. Doch während andere Teams seit Jahren auf die gleiche, sich wenig verändernde Mannschaft setzten, formiere sich das "Solidus" genannte Schweizer Team "jedes Jahr aufs Neue aus Studenten des zweiten Studienjahres des Vollzeitstudiums" für Systemtechnik und Maschinenbau in Biel, erklärt man an der hftm das etwas weniger gute Abschneiden.
 
Die diesjährige Ausscheidung im australischen Sydney fand in der ersten Juli-Woche statt. Man habe noch an den vorangehenden Setup-Days mit kleinen Problemen zu kämpfen gehabt. So schien die Beleuchtung der Halle das Lesen des AR-Tags zu erschweren und man habe mit der WLAN-Infrastruktur und den Produktionsstationen Schwierigkeiten zu überwinden gehabt. Gleichwohl seien die Robotinos dann fristgerecht für den Wettkampf startklar gewesen.
 
Als grösste optische Neuerung warteten die hiesigen Studenten-Cracks mit der via LED-Unterboden-Beleuchtung visibel gemachten Statusanzeige der Robotinos auf und sorgte damit für Aufmerksamkeit, schreibt die Fachschule weiter.

Obwohl das Resultat gegenüber den früheren Erfolgen schlechter ausfiel, sei im Hintergrund enorm viel passiert, resümiert das Betreuer-Team den Wettbewerb. Sie strichen ausser der Anzahl der neu entwickelten Module insbesondere formative Lernfortschritte heraus und die Qualität der Teamarbeit bei den selbst geschriebenen Codes. Man sei mit Studenten an den Start gegangen, die programmiertechnisch vorzügliche Arbeit abgeliefert hätten. (vri)