Centris schliesst grosses Outsourcing-Projekt mit Helsana ab

Der Solothurner IT-Dienstleister Centris gibt den Abschluss des Outsourcing-Projekts mit Helsana bekannt. Und zwar termingerecht und budgetgemäss, wie der Dienstleister in einer Mitteilung schreibt. Seit dem 1. Juli 2019 wickle Helsana das gesamte Unternehmensgeschäft über die Swiss Health Platform (SHP) von Centris ab. Die Outsourcing-Vertragsdauer beläuft sich auf mindestens zehn Jahre, hiess es zu Projektbeginn.
 
Der Versicherer habe im Rahmen des Projekts die bisherigen Kernsysteme SANAswiss für das Krankentaggeld und Iris für das Unfallversicherungsgeschäft aufgegeben und die beiden Geschäftsbereiche zusammengeführt, schreibt Centris.
 
Bei der Projektankündigung sagte Centris-CEO Patrick Progin gegenüber inside-it.ch, dass man für das Projekt mit rund 15'800 Personentagen rechne und dafür ein Kernteam von 20 bis 30 Personen stelle, die von weiteren Mitarbeitern unterstützt würden.
 
Insgesamt dauerte das Projekt laut Mitteilung 21 Monate und 200 Mitarbeitende von Centris und Helsana seien involviert gewesen. Dabei habe man 30 Altsysteme ablösen sowie 200 Millionen Datensätze und 20 Millionen Dokumente auf die SHP migrieren können.
 
Der Kern der SHP basiert auf der Standardsoftware Syrius der St. Galler Softwarefirma Adcubum. Die Centris-Lösung werde gemeinsam mit Kunden kontinuierlich ausgebaut, schreibt der IT-Dienstleister weiter. "Bei der Weiterentwicklung der SHP orientieren wir uns gezielt an den Bedürfnissen unserer Kunden und nutzen dabei Synergien zwischen ihnen", so Progin. (kjo)