Die IT-Woche:

Diese Topstories sorgten in der Kalender-Woche 29 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.

Steuerverwaltung Bern vergibt millionenschwere Rahmenverträge für Projektleiter
Für die nächsten fünf Jahre hat die kantonale Steuerverwaltung von Bern an fünf Anbieter Rahmenverträge für ICT-Projektleiter im Umfang von 7,7 bis 8,8 Millionen Franken vergeben. Elf Angebote gingen für die sofort nach Vertragsunterzeichnung benötigten externen Helfer ein. Ob alle von ihnen Aufträge erhalten und in welchem Umfang, steht noch nicht fest. Benötigt wird das externe Personal laut der Behörde, weil es intern zu wenig Ressourcen gibt, um eigene Projekte für die Fachapplikationen und Projekte für die Organisation der Steuerverwaltung durchzuführen.

Die Aargauische Kantonalbank sucht einen Outsourcer
Die Kantonalbank im Aargau hat einen Outsourcing-Auftrag ausgeschrieben. Für die "Journey to the Cloud" sucht das Finanzinstitut einen erfahrenen Outsourcer für Workplace-Management und Managed-Printing-Services von Anfang 2020 bis Ende 2022. Konkret ist man im Aargau auf der Suche nach Hardware-Management, Client Set Up und Betrieb, Workplace Security, Zentrale Dienste, AD-Services, Software-Paketierung und -Verteilung inklusive Verteilungsinfrastruktur, Storage- und File-Management, Remote Access, Mobile-Device-Management, Managed-Printing-Services sowie Support.

Wie Ur-Chips den Mensch zum Mond brachten
Die Mondlandung wurde auch durch Pionierarbeit bei Computern möglich gemacht – die bis heute nachwirkt. So wurden erstmals Vorgänger heutiger Chips eingesetzt und die Regeln guten Software-Designs geprägt. Die in jahrelanger Entwicklungsarbeit entwickelte Lösung hiess AGC – Apollo Guidance Computer – und die Maschine bedeutete in vieler Hinsicht Neuland, um den Anforderungen gerecht zu werden. Manche Neuerungen setzten sich dauerhaft durch: So wurden im AGC zum ersten Mal integrierte Schaltkreise eingesetzt – sozusagen die Vorfahren heutiger Mikrochips.

US-Bürgermeister: "Wir zahlen kein Lösegeld" (mehr)
Die Bürgermeister von über 200 US-amerikanischen Städten haben gemeinsam beschlossen, im Falle eines Ransomware-Angriffs kein Lösegeld zu bezahlen. Die Resolution der Bürgermeister kommt nach Cyber-Angriffen auf amerikanische Städte wie Atlanta oder Baltimore. Ende Mai wurde die Stadt Riviera Beach in Florida Opfer eines Ransomware-Angriffs, bei dem der Stadtrat den umstrittenen Entscheid gefällt hat, der Lösegeldforderung nachzukommen. Seit 2013 sind mindestens 170 staatliche, regionale oder städtische Behörden angegriffen worden. Das Lösegeld zu bezahlen, würde Cyber-Kriminelle ermuntern, die IT-Systeme weiterer Behörden anzugreifen, begründen die Bürgermeister ihren Entscheid.
 
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