Skype for Business Online geht 2021 endgültig in den Ruhestand

Am 31. Juli 2021 wird Skype for Business Online eingestellt. Der Dienst sei nach diesem Datum nicht mehr verfügbar, teilt Microsoft in einem Blog-Beitrag mit. Zudem würden bis dahin die Services auch nicht mehr verändert und Kunden könnten wie gewohnt ihren Mandanten neue Lizenzen zufügen. Der Konzern empfiehlt aber, bereits jetzt mit der Planung für die Migration zu beginnen.
 
Künftig will Microsoft auf Teams setzen: Ab dem 1. September 2019 würde allen neuen Office-365-Kunden direkt Teams für Chats, Besprechungen und Anrufe mitgeliefert. Die Lösung ersetzt damit Skype for Business als zentralen Kommunikationsclient. Das 2017 eingeführte Teams sei in den letzten beiden Jahren verbessert worden, so dass dieser Schritt nun folgerichtig sei, schreibt Microsoft in dem Blog.
 
Funktionen, die heute in Skype for Business Online Premium-Workloads seien, würden auch weiterhin Premium-Workloads in Teams sein, so Microsoft. Bestehende Lizenzen von Kunden würden nach Teams übertragen.
 
Den heutigen Skype-for-Business-Online-Kunden soll bei der Migration geholfen werden, verspricht der Konzern. So gibt es auf einer Website diverse Tools und Anleitungen für den Umstieg bereit.
 
Man investiere nach wie vor in die Verbesserung von Teams, heisst es weiter. So sollen im ersten Quartal 2020 unter anderem Chats und Anrufe zwischen Teams und Skype Consumer möglich werden. Auch in Sachen Datenschutz und Compliance will Microsoft seinen Service verbessern.
 
Skype Consumer Service sowie Skype für Business Server sind von der Ankündigung ausgenommen. (ts)