IBM hebt sein Software-Portfolio mit Red Hat in die Cloud

In den letzten 12 Monaten hat IBM eigenen Angaben zufolge im Cloud-Bereich über 20 Milliarden Dollar umgesetzt. Weltweit betreibt das Unternehmen 60 Rechenzentren. Nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen vergangene Woche schiebt Big Blue nun ein paar prominente Kunden nach, die neu die Cloud-Services des US-Unternehmen nutzen. Insbesondere wird betont, dass diese kritische Workloads in die IBM Public Cloud verschieben wollen.
 
Zu den neuen Kunden die Grossbank BNP Paribas (BNPP), die Fluglinie Aegean Airlines und weitere kleine Firmen.
 
Die französische Grossbank BNPP werde die IBM Cloud in einem hybriden Umfeld einsetzen. Dieses umfasse eine eigene BNPP Cloud, die auf der IBM Public-Cloud-Technologie basiere. Ab Mitte 2020 werde die Bank die IaaS- und PaaS- sowie Watson-Services nutzen. Betrieben werde die Lösung in einer Multizone-Region in Paris, schreibt IBM. Gemeinsam würden die Firmen daran arbeiten, die Cloud-Plattform zu definieren, um regulatorische und sicherheitsrelevante Voraussetzungen bezüglich den kritischen Bank-Workloads zu erfüllen.
 
IBM gibt ausserdem ein paar Neuerungen im Cloud-Angebot bekannt. Die "Power-Systems"-Technologie, die in den Supercomputern Summit und Sierra stecke, werde Ende 2019 in der IBM Cloud verfügbar sein. Mit einer vergrösserten Bandbreite auf bis zu 80 Gbps für die virtuellen Server der nächsten Generation in der Cloud biete man schnelleren Zugang zu den Services und bessere Skalierungsmöglichkeiten, schreibt das Unternehmen weiter. Daneben gebe es neue Funktionen für den Security Advisor, die es Kunden erlauben, die Sicherheitslage schneller zu analysieren und korrigieren. (kjo)